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Antikörpersuchtest
Habt Ihr einen negativen Rhesusfaktor, wird Euer Blut auf Abwehrstoffe untersucht, die Ihr gegen eine Rh-positive Bluteigenschaft entwickelt haben könntet.
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Schwangerschaftstest PDF Print E-mail
Written by Administrator   
Thursday, 22 September 2005
Ein Schwangerschaftstest ist dann sinnvoll, wenn körperliche Veränderungen auf eine Schwangerschaft hinweisen:
-         Ausbleiben der Monatsblutung
-         Brustspannen, vergrößerte und festere Brüste

-         Dunklere und festere Schamlippen
-         Morgendliche Übelkeit, Appetitstörungen, Erschöpfung und Müdigkeit
-         Hautveränderungen

Der Schwangerschaftstest beruht auf dem Nachweis des Schwangerschaftshormons Beta-HCG (= Beta-Humanes Choriogonadotropin) im Blut oder Urin. Das Hormon bewirkt die weitere Ausschüttung von Östrogenen und Gestagenen aus dem Gelbkörper im Eierstock.

Liegt keine Schwangerschaft vor, bildet sich der Gelbkörper zurück, die Gebärmutterschleimhaut wird abgebaut und eine Periodenblutung setzt ein.

Bei einer bestehenden Schwangerschaft gelingt der Hormonnachweis bereits sechs bis acht Tage nach der Befruchtung. Das heißt, dass etwa zwei Tage seit Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter vergangen sind. Bei den Schwangerschaftstests unterscheidet man Urin- und Bluttests. Heutzutage sind die Urintests schon so empfindlich, dass der Nachweis des Schwangerschaftshormons Beta-HCG im Morgenurin bereits kurz vor der zu erwartenden Regel gelingt. Prinzipiell ist ein positives Testergebnis, das auch als gesichert einzuschätzen ist, aber erst für den zweiten Tag nach dem Ausbleiben der Periode zu erwarten. Im Blut gelingt der HCG-Nachweis früher als im Urin. Diese Tests liefern im Normalfall bereits zwei Tage vor der Regel ein verlässliches Ergebnis.

Erst lesen, dann testen

Heutzutage liefern Urintests, die zu Hause gemacht werden können, schon für den zweiten Tag nach dem Ausbleiben der Periode relativ sichere Ergebnisse. Die Packungsbeilage zeigt Schritt für Schritt das Vorgehen und muss deshalb immer genau gelesen werden. Schwangerschaftstests sind in allen Apotheken und Drogeriemärkten erhältlich. Die Verlässlichkeit wird mit 90 bis 98 Prozent angegeben, wobei diese jedoch steigt, je älter die Frühschwangerschaft ist.

Unklare Testergebnisse

Sicherlich kann es zu einem falschen Testergebnis kommen. Mögliche Gründe sind die ungenaue Handhabung, alte bzw. falsch gelagerte Tests, bestimmte Medikamente (Hormonpräparate, Antidepressiva u. a.).

Das Ergebnis ist negativ, aber die Frau ist trotzdem schwanger: In dem Fall ist der Test eventuell zu früh durchgeführt worden, zu einem Zeitpunkt, wo noch kein ausreichend hoher HCG-Spiegel im Urin vorhanden ist.

Der Test ist positiv, aber es liegt keine Schwangerschaft (mehr) vor: Es passiert relativ häufig, dass eine Befruchtung und auch Einnistung einer Eizelle stattfindet, es aber in den ersten Tagen zu einer Fehlentwicklung der Fruchtanlage kommt. Die Frau merkt meistens nichts von der Schwangerschaft, manchmal verschiebt sich nur die Menstruationsblutung.

Für Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch kann dies sehr deprimierend sein. Daher sollten in diesen Fällen Schwangerschaftstests erst nach dem Ausbleiben der Menstruationsblutung (eventuell sogar später) durchgeführt werden.
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